Spätere Abfahrtszeit des Grenzlandfestbusses um Mitternacht

Die Junge Union fordert die Einführung einer späteren Abfahrtszeit der Grenzlandfestbusse zum Festende um Mitternacht und eine Verbesserung des Mobilitätskonzeptes. Der Sonderfahrplan während des Grenzlandfestes ist eine sinnvolle Einrichtung, für welches den Organisatoren und beteiligten Busunternehmen Anerkennung gebührt. Wir sehen aber Optimierungsmöglichkeiten am bestehenden Konzept hinsichtlich Fahrzeiten und –frequenz:

Mit dem ersten Bus kommt man erst um 19:30 Uhr am Festplatz an. Eine Uhrzeit, die für die meisten Festbesucher an Werktagen, aber besonders am Wochenende, zu spät sein dürfte, da die meisten Plätze im Festzelt bereits besetzt sind und die Abendmusiker schon um 19:00 Uhr zu spielen beginnen. Reservierte Plätze müssen überdies ab 18:00 Uhr besetzt sein.
Die letzten Busse fahren derzeit bereits um 23:30 Uhr vom Festplatz ab, obwohl das Fest erst gegen Mitternacht endet. Nach unserer Auffassung sollte der letzte Grenzlandfestbus erst um 24:00 Uhr vom Festplatz abfahren, da der Festbetrieb ebenfalls erst um Mitternacht endet.

Sollte sich die „Aftershow“ in der Finkenhalle etablieren, was wir sehr begrüßen würden, so wäre ein Busverkehr, z.B. im Stundentakt, auch bis zum Ende der Veranstaltung wünschenswert.
Spätere Abfahrtszeiten können dazu beitragen, das hohe Verkehrsaufkommen durch Fußgänger und Autofahrer, als auch den Lärm, zu reduzieren und so die Sicherheit zu erhöhen. Außerdem werden noch weniger Menschen zu folgenschweren Fehleinschätzungen bezüglich „Alkohol am Steuer“ verleitet.

Zur Kompensation der Kosten schlagen wir vor, die weniger nachgefragten Zeiten in Erfahrung zu bringen und entsprechend einen Stundentakt herzustellen. Hierbei können sich die beteiligten Busunternehmen tageweise abwechseln und dann jeweils halbstündlich abwechselnd eine der beiden Linien befahren, sodass insgesamt pro Linie ein Stundentakt entsteht, für die dann ein Busfahrer benötigt wird.

Mit diesen Optimierungen wird der Grenzlandfestbus noch attraktiver und kann von noch mehr Zwieselern genutzt werden und neben einem gelungenen Festbesuch zu mehr Sicherheit, Lärmreduzierung und Umweltschonung beitragen.


Junge Union Zwiesel

Kein generelles Tempolimit von 30 km/h in Zwiesel

Die Junge Union setzt sich dafür ein, dass es anstelle eines Tempolimits von 30 km/h auf Zwiesels Straßen soll es bei den bestehenden Verkehrsregeln bleiben, da wir hierin die größtmögliche Schnittmenge aus Sicherheit und Effizienz im Verkehrsfluss sehen. An Gefahrenstellen, wie Schulen, und zur Verringerung von Lärm in Wohngebieten soll es bei vereinzelten Geschwindigkeitsbegrenzungen bleiben.

Zum Erhalt der Sicherheit darf die Signalwirkung von örtlich begrenzten Tempolimits nicht ausgehebelt werden. Gerade vor Schulen oder in Wohngebieten, wo derzeit ein solches Tempolimit besteht, wird so explizit auf eine Gefahrenstelle hingewiesen und der Autofahrer zum aktiven Reduzieren der Geschwindigkeit aufgefordert. Durch den Abbau dieser Verkehrszeichen entsteht eine Situation wie am Anger und am Stadtplatz: Trotz bestehender Tempo-30-Zone wird hier regelmäßig deutlich schneller gefahren ohne dabei einen nennenswerten Sicherheitsgewinn für Fußgänger zu erzielen.

Auch gegen lärmende Raserei kann eine Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit wenig bewirken. Raser, die nachts über die A.-M.-Daimingerstraße und die Westtangente fahren, sind regelmäßig mit weit höherem als dem erlaubten Tempo 50 unterwegs und lassen sich nicht von „Tempo 30“ abschrecken. Hier können nur konsequente Kontrollen und polizeiliche Präsenz die Situation verbessern.

Darüber hinaus sehen wir den Verkehrsfluss in Zwiesel negativ beeinflusst, da – entsprechend des Vorschlags – neben dem Tempo 30 auch rechts-vor-links gelten soll und bisweilen unklar ist, welche Straßen als „Hauptstraßen“ ausgenommen bleiben. Außerdem birgt die abrupte Umstellung auf rechts-vor-links sogar Gefahrenpotential, da die Autofahrer intuitiv weiter die übliche Vorfahrtregelung anwenden werden.
Teilweise wird versucht diese Maßnahme damit zu rechtfertigen, dass angeblich jeder Autofahrer ohnehin zu schnell fahre und man bei Tempo 30 nur den „Normalzustand“ wiederherstelle. Diese Auffassung teilen wir nicht, da wir Autofahrer nicht unter Generalverdacht stellen wollen. Anstelle neuer Regelungen sollen die bisherigen Regelungen auch durchgesetzt werden.

Die Verkehrsinfrastruktur in Zwiesel soll weiterhin hohe Sicherheit bei größtmöglicher Effizienz gewährleisten!

Junge Union Zwiesel

Positionspapier Tempo 30

Erhalt des Jahnplatzes und Förderung des Jugendsports

In der letzten Sitzung des Bauausschusses am 27.04.2015 wurde der schlechte Zustand der Tartanbahn am Jahnplatz auf unsere Initiative hin von Stadtrat Stefan Schmidt (CSU) angesprochen.
Tatsächlich besteht hier dringend Handlungsbedarf. Die Laufbahn ist derzeit stark verunreinigt und von Moos bewachsen. Um eine weitere Verschlechterung der Tartanbahn zu vermeiden, ist eine umgehende Reinigung – ggf. durch den Bauhof – empfehlenswert. Sollte die Verwitterung weiter voranschreiten, ist langfristig möglicherweise eine Gesamterneuerung erforderlich, welche Kosten in fünf- bis sechsstelliger Höhe verursachen würde. Außerdem würden sich die Trainingsbedingungen am Jahnplatz, besonders für den Jugendsport, nachhaltig verschlechtern.
Wir, die Junge Union Zwiesel, bitten daher die Verantwortlichen der Stadt Zwiesel die Reinigungs- und Reparaturmöglichkeiten genau zu prüfen und diese entsprechend zu veranlassen; nur so kann größerer Schaden verhindert werden.
Die Sportförderung darf der Stadt nicht egal sein.

Junge Union Zwiesel

Download als pdf:Jahnplatz

Gemeinsam für Freizeit und Tourismus in Zwiesel

Kräfte bündeln, Probleme erkennen, Lösungen finden!

Zum Wohle unserer Stadt soll die Förderung des Freizeit- und Tourismuswerts verbessert werden. Ziel muss es sein, dass engagierte Kräfte, die zum Wohle unserer Stadt etwas bewirken wollen, gebündelt werden und gemeinsam eine positive Zukunft Zwiesels anstreben! „Nur gemeinsam sind wir stark“ ist nicht nur unser Motto, sondern auch unsere Grundüberzeugung – auf diesem Wege wollen wir die positive Weiterentwicklung unserer Stadt unterstützen und die durchaus zahlreichen Herausforderungen anpacken.

Erforderlich ist unseres Erachtens eine Gesamtbetrachtung der Lage. Wir stehen zu unseren städtischen Einrichtungen, wie dem Zwieseler Erholungsbad (ZEB) oder dem Jahnplatz, die für einen touristisch geprägten Ort unerlässlich und ein wesentlicher Faktor einer Ferien- und Freizeitregion sind. Urlauber wie Einheimische suchen neben Freizeitaktivitäten in der Natur, wie Wandern oder Radfahren, auch solche, die witterungsunabhängig verfügbar sind: Lobenswerte Beispiele hierfür sind das Waldmuseum oder das Erholungsbad.
Dem ZEB kommt dabei eine wichtige Rolle zu, da nicht nur der Sportunterricht der Zwieseler Schulen im ZEB stattfindet, sondern auch die wichtigen Schwimmkurse für Kleinkinder. Das ZEB erspart vielen Eltern ihre Kinder erst in Nachbargemeinden bringen und die entsprechenden Fahrstrecken in Kauf nehmen zu müssen. Auch Großveranstaltungen, wie Schwimmwettkämpfe und Meisterschaften, der Zwieseler Triathlon und andere Events werden im ZEB durchgeführt.
Ebenso wichtig ist der Jahnplatz, der nicht nur für Vereinsveranstaltungen, sondern auch für den Schulsportunterricht und Schulveranstaltungen genutzt wird und so für viele Trainingsstunden genutzt werden kann.
Sport dient nicht nur der Gesundheit von Jung und Alt, sondern ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft und stellt eine wichtige Komponente im Leben dar, die das soziale Miteinander junger Menschen fördert und stärkt.

Langfristig werden umfassende Sanierungen und Investitionen notwendigen werden. Wir fordern daher ein Gesamtprojekt zu entwickeln. Probleme müssen offen aufgezeigt, analysiert und nachhaltige Lösungsmöglichkeiten diskutiert werden. Eine Schließung bestehender Einrichtungen würde zwar eine finanzielle Entlastung bedeuten, würde unsere Glasstadt für Einheimische (Stichwort: Wegzug), vor allem aber für Urlauber, unattraktiver machen. Es ist wichtig, Zwiesel für alle attraktiv zu machen und dafür zu sorgen, dass junge Menschen in unserer Stadt eine Perspektive sehen und ihre Zukunft dort gestalten können.

Neben dem angesprochenen Investitionsstau müssen auch die Rahmenbedingungen für Vermieter, Gastronomie und Einzelhändler verbessert werden. Ein erster richtiger Schritt im Bereich Tourismus wurde durch die Einbindung Zwiesels und den Zusammenschluss in der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW) bereits unternommen. Sinnvoll ist unseres Erachtens darüber hinaus ein „runder Tisch“, bei dem alle Beteiligten ihre Probleme vortragen und gemeinsame Ideen und Lösungsansätze zur Attraktivitätssteigerung und zur Revitalisierung der Innenstadt erarbeiten können. Der Politik kommt dabei unter anderem eine vermittelnde Rolle zu. Dieser „runde Tisch“ kann auch dazu dienen, sich zukünftig bei Großveranstaltungen von Vereinen, Wirtschaft oder Gastronomie zusammen zu schließen und gemeinsam für Zwiesel Attraktives anzubieten. „Gemeinsam statt gegeneinander“ muss stets die Handlungsdivise sein!

Verlängerung der Öffnungszeiten für den Christkindlmarkt

Wir fordern eine Verlängerung der Öffnungszeiten des Zwieseler Christkindlmarktes, um Attraktivität für Besucher und Aussteller zu verbessern.

Im Rahmen der zweimaligen Teilnahme am Christkindlmarkt in den Jahren 2015 und 2016 haben wir festgestellt, dass es Verbesserungspotential hinsichtlich der Öffnungszeiten für Besucher und Hüttenbetreiber gibt. Vereine, die bereits seit mehreren Jahren am Christkindlmarkt teilnehmen, haben unseren Eindruck bestätigt. Bislang kommt das Schließen des Marktes um 21 Uhr einem Abbruch gleich, da der Besucherandrang - insbesondere am Freitagabend - seinen Höhepunkt erreicht.

Konkret fordern wir daher eine Verlängerung der Öffnungszeiten für Essens- und Getränkestände bis 22 Uhr, besonders am Freitag. Wir sind der Auffassung, dass damit die Attraktivität des Zwieseler Christkindlmarktes weiter verbessert werden kann und dadurch die Besucher den Abend noch besser auskosten können, bevor sie den Weg nach Hause oder in Gaststätten aufsuchen. Auch die Aussteller, die zum größten Teil aus Zwieseler Vereinen bestehen, profitieren durch die längeren Öffnungszeiten und können ihre selbstgemachten Schmankerl länger anbieten. Für Handwerksbetriebe soll die Stadt verbesserte Bedingungen schaffen, z.B. durch Wegfall oder Reduzierung der Leihgebühr für den jeweiligen Verkaufsstand. Außerdem sollen für Handwerksbetriebe eigene Öffnungszeiten möglich sein.

Hinsichtlich Lärmschutz für die Anwohner sehen wir keine Probleme, da zum einen keine laute Musik gespielt wird und zum anderen 22 Uhr eine verantwortbare und interessengereichte Zeit für den Christkindlmarkt darstellt. Zudem finden auch andere Veranstaltungen, wie die Zwieseler Glasnacht, bis spät in die Nacht statt.

Wir hoffen, dass sich eine Verlängerung der Öffnungszeiten bereits für den diesjährigen Christkindlmarkt umsetzen lassen.

Junge Union Zwiesel - Vorstandsbeschluss vom 13.01.2017

Der Christkindlmarkt ist für Zwiesel unverzichtbar

Die derzeitigen Entwicklungen um den Zwieseler Christkindlmarkt sehen wir mit größtmöglicher Sorge. Der Zwieseler Christkindlmarkt ist nicht nur ein unverzichtbarer Termin im Veranstaltungskalender, sondern vor allem der Verdienst vieler ehrenamtlich arbeitender Vereine und Kunsthandwerker. Der Ausfall dieses gesellschaftlichen Ereignisses träfe nicht nur die Bürger in der Vorweihnachtszeit, sondern allen voran die Vereine besonders hart, die auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen, Getränken und Kunsthandwerk für ihre Verbandsarbeit nicht verzichten können.

Dass der Christkindlmarkt nun in den seit Monaten schwelenden Konflikt mit der Ferienregion Nationalpark Bayerischer Wald (FNBW), welche die Vorbereitungen in der gewohnt professionellen Weise der Tourist-Info heuer bereits fortgeführt hat, zum Opfer zu fallen droht, steht in keinem Verhältnis zu dem gesellschaftlichen und touristischen Schaden für Zwiesel.

Als Standbetreiber fordern wir den Bürgermeister zum Dialog mit der FNBW auf, um eine zeitnahe Lösung und Organisation des Christkindlmarktes sicherzustellen.

Pressemitteilung vom 07. November 2017