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Stadtentwicklung: Wo geht Zwiesel hin?

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Veränderungen am Stadtplatz gefordert - aus der konstituierenden Vorstandssitzung

Mit dieser Frage hat sich die Vorstandschaft der Jungen Union Zwiesel bei der konstituierenden Sitzung im Tennisstüberl beschäftigt und dabei einige Ideen gesammelt.

Als Vertreter der jungen Generation wollen wir, dass Zwiesel auch noch in zwanzig Jahren eine lebenswerte Stadt ist. Die derzeitigen Entwicklungen, insbesondere am Stadtplatz, sind jedoch alarmierend.

„Als Vertreter der jungen Generation wollen wir, dass Zwiesel auch noch in zwanzig Jahren eine lebenswerte Stadt ist. Die derzeitigen Entwicklungen, insbesondere am Stadtplatz, sind jedoch alarmierend.“, warnt Ortvorsitzender Alexander Hannes. Die JUler sehen dort den größten Handlungsbedarf und fordern, den Stadtplatz grundlegend aufzuwerten und zu „entrümpeln“, indem beispielsweise die gläsernen Schaukästen abgebaut werden und mehr freie Flächen geschaffen werden. Der stv. Ortsvorsitzende Daniel Weber, selbst Mitarbeiter einer Buchhandlung am Stadtplatz, beschreibt den Zustand so: „Ich werde von Urlaubern häufiger gefragt, wo denn das Zentrum sei. Dass dieses von den Touristen nicht als solches erkannt wird, ist ein sehr negatives Zeichen.“ Der Tenor der JUler lautet, dass man sich in erster Linie schnellstmöglich um das eigentliche „Herzstück Zwiesels“, kümmern muss. „Die Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität, mit eventuellen baulichen Veränderungen, muss nun Vorrang haben“, appelliert Daniel Weber und fügt hinzu: „Der Stadtplatz muss wiederbelebt und wieder zum Zentrum Zwiesels werden.“ Das bereits im Ausschuss für Stadtentwicklung vorgestellte Konzept zur Verkehrsberuhigung wird von den jungen CSUlern hingegen im Grundsatz begrüßt, wenngleich noch einige Detailfragen zu klären seien.
Weitere Überlegungen stellten die JUler auch zum Stadtpark an, der großes Potential für Veranstaltungen habe und um einen Bewegungsparcours als auch einen Erlebnisspielplatz für Kinder erweitert werden könnte.

Die Steigerung der Aufenthaltsqualität und der Attraktivität, mit eventuellen baulichen Veränderungen, muss nun Vorrang haben.

Ein weiteres wichtiges, aber aus Sicht der JU vernachlässigtes Thema, ist der Schulstandort Zwiesel. Vor allem die Idee eines gemeinsamen Schulzentrums aus Real- und Mittelschule müsste mit mehr Nachdruck verfolgt werden.

Wie bereits in der Jahreshauptversammlung im März angekündigt, stand auch der Jahnplatz erneut auf der Tagesordnung. Zwar seien mittlerweile Reinigungsarbeiten an der Tartanbahn durchgeführt worden, dennoch sei die Bahn an einigen Stellen aufgerissen und von Moos bewachsen. Der anstehende Investitionsstau müsse bald angegangen werden, gab Marion Neubert zu bedenken. Für mehr Sportveranstaltungen sprach sich Kathrin Schaffer aus.

Christoph Haase brachte die derzeit schwellende Diskussion um den Weltcup am Arber auf die Tagesordnung. Einhellig war man der Meinung, dass der Weltcup große Bedeutung für Zwiesel und die gesamte Region habe und touristisch von unschätzbarem Wert sei.

Auch die Einrichtung eines Jugendrates gehört für Reinhard Wölfl zu einer positiven Stadtentwicklung.

Die gesammelten Ideen will die JU auch in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) einbringen und zusätzlich bei einer offenen Diskussion mit den Bürgern erörtern.

Zum Abschluss informierte Hannes noch über einen bereits feststehenden Termin: Am 06. Mai findet zum dritten Mal eine Wanderung mit Ortsverband Regen statt. Gemeinsames Ziel ist der Gr. Arber.

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